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Personalausweis

Datenschutz und Sicherheit
des neuen Personalausweises

Eindeutige, gegenseitige Identifizierung erhöht die Sicherheit im Web
Fraunhofer

Mit dem neuen Personalausweis können Sie sich wesentlich sicherer im Netz bewegen, als dies bisher der Fall war:

Gleichgültig, ob Sie im Online-Handel Käufer oder Verkäufer sind – mit der eID-Funktion des neuen Ausweises können Sie sicher sein, dass Ihr Gegenüber auch der ist, für den er sich ausgibt. Es werden nur Daten Ihres Ausweises frei gegeben, für die der Diensteanbieter gute Gründe vorweisen konnte und die Vergabestelle für Berechtigungszertifikate (VfB) – eine Einrichtung des Bundes - eine staatliche Erlaubnis (Berechtigungszertifikat) hierzu erteilt hat. Dieses Berechtigungszertifikat und welche Daten übertragen werden sollen, werden Ihnen vor Freigabe angezeigt. Im Gegenzug erhält der Diensteanbieter (z.B. der Internethändler) die Information, ob der Ausweis gültig und nicht gesperrt ist. Dies gibt auch Ihnen zusätzliche Gewissheit, dass keiner unberechtigt über Ihr ggf. als verloren oder gestohlen gemeldetes Dokument verfügt .

(Quelle: BSI)
"Besitz und Wissen" - Ausweis und PIN - Sie entscheiden über Ihre Daten!

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Selbst, wenn der Diensteanbieter über ein entsprechendes Berechtigungszertifikat zum Abruf der Daten verfügt, entscheiden dennoch Sie selbst, ob und welche Daten freigegeben werden.

Sie alleine haben die Hoheit über Ihre Daten!

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Erst wenn Sie mit Ihrer persönlichen PIN der Datenübertragung zustimmen, werden die durch Sie bestätigten Daten freigegeben. Lediglich hoheitliche Dienststellen (wie z.B. Polizei oder Grenzkontrollen) haben unter bestimmten Voraussetzungen die Befugnis, Ihre Identität auch ohne Ihre Zustimmung festzustellen. In allen anderen Fällen entscheiden Sie, welche Daten Sie wem überlassen. Ohne den Ausweis und die zugehörige PIN können – außer durch Sicherheitsbehörden und Passämter/Meldestellen – keine Daten vom Ausweis abgerufen werden. Sie müssen nur gewährleisten, dass Sie die PIN nicht gemeinsam mit dem Ausweis aufbewahren; dann sind Ihre Daten sicher.

Sie können Ihre eID-Funktion im Übrigen jederzeit in einer Personalausweisbehörde ein- und ausschalten lassen.

Datensparsamkeit

Zudem gewährleisten neue Funktionalitäten eine ganz neuartige Datensparsamkeit. Ab sofort können Sie sich für bestimmte Dienste authentifizieren, ohne dass Sie Ihre Daten offenlegen.

Pseudonymfunktion

Dies ist ein dienst- und kartenspezifisches Kennzeichen, das als eineindeutiges Wiedererkennungskennzeichen dient. Es ermöglicht Ihnen, sich z.B. in Chaträumen o.ä. zu bewegen, ohne Ihre Identität preiszugeben. Sie haben so beispielsweise Zugang mit Wiedererkennungsmerkmal zu Internetdiensten, die nicht zwingend ihre persönlichen Daten benötigen. Zum anderen kann es dazu dienen, sich bei Diensten zu authentifizieren, bei denen Ihre Kundendaten bereits erfasst sind, ohne dass Sie erneut Ihre Daten übertragen müssen. Auch dies erhöht die Sicherheit Ihrer Daten.

Altersverifikation

Hierbei wird lediglich überprüft, ob Sie ein bestimmtes Alter über- oder unterschritten haben, ohne dass Ihr genaues Geburtsdatum offen gelegt werden muss. Dies ist relevant bei Zugangsbeschränkungen und altersabhängigen Inhaltsfilterungen. In der Praxis wäre dies beispielsweise beim Herunterladen von Filmen ab 18 oder auch am Zigarettenautomat von Interesse.

Wohnortverifikation

Hierbei wird dem Diensteanbieter lediglich die Information freigegeben, ob Sie in oder außerhalb des betreffenden Gebietes wohnen, ohne dass Ihre vollständige Adresse angezeigt wird. Nützlich ist diese Funktion beispielsweise bei der Klärung von Zuständigkeiten oder territorial beschränkten Angeboten.

Sichere Datenübertragung

Ihre Daten werden bei jeder Übertragung mit international anerkannten und etablierten Verschlüsselungs- und Signaturverfahren geschützt.

Biometrische Daten, wie elektronisches Lichtbild und – auf Ihren Wunsch hin erfasste - Fingerabdrücke werden generell nicht im Rahmen der eID-Funktion übertragen. Die Fingerabdrücke werden übrigens nach Ausstellung des Ausweises bei der Personalausweisbehörde und dem Ausweishersteller gelöscht und nicht in zentralen Datenbanken erfasst.

Was ist, wenn ...

... der Personalausweis verloren geht oder gestohlen wird ?

Sie melden dies umgehend Ihrem Bürgeramt bzw. der dortigen Personalausweisbehörde. Dort müssen Sie sich legitimieren und Ihr Sperrkennwort, dass Sie mit Ihrem Personalausweis erhalten, nennen. Sie können die eID-Funktion auch telefonisch über eine Sperr-Hotline unter Angabe Ihres Namens, Geburtsdatums und des Sperrkennworts sperren lassen.

... die PIN falsch eingegeben wird ?

Bei der zweiten falschen Eingabe werden Sie aufgefordert, Ihre Zugangsnummer (CAN – aufgedruckt auf der Vorderseite des Ausweises) einzugeben. Nach der dritten Falscheingabe wird die eID-Funktion vorsichtshalber gesperrt. Sie können dann den Fehlbedienungszähler mit Ihrer PUK – bis zu zehn Mal - zurücksetzen.

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